Ja, ich gestehe, ich bin milamalsüchtig. Ihre Mimik ist einzigartig und sehr vielseitig. Meist so lustig, dass ich mich während des Malens vor Lachen kringeln könnte. Gut, dass sie bei Nina Karow lebt. Ich wäre wahrscheinlich so von ihr fasziniert, dass ich nicht mehr zum Arbeiten käme.
Mila geht natürlich nicht ohne Nilo, das Traumpaar schlechthin.

Auf ihrer Facebookseite Die Leberwurschtpartei erzählt Nina, wie die beiden sich gefunden haben:
„Damit ab sofort jeder weiß, mit wem er es hier zu tun hat – eine kleine Vorstellungsrunde:

Nilo
Nilo aka Nils, ein potenter kleiner Rüdiger, kommt aus dem Tierschutz und zog mit zarten 16 Wochen bei mir ein. Er war zuerst da – also auf dem Thron, an dem nun täglich von Mila gerüttelt wird!
Nilo’s Ehrentag ist der 11.07.2014, in ihm wütet vermutlich ein Dackel und ein Jack Russel Terrier was noch alles mitgemischt hat, weiß ich nicht. Ganz süß ist er – ohne Frage – aber die kriminelle Ader darf nicht unerwähnt bleiben. Nilo ist ein absolutes Schlitzohr, der charmante Blick ist nur Tarnung.

Mila
Mila Mania oder auch Milli genannt. Ihr Geburtstag ist am 08.08.2015 übrigens der Weltkatzentag – was ein Zufall. Sie kommt aus, sagen wir mal „schlechter Haltung“. Sie wurde nämlich in einem Meerschweinchenkäfig gehalten – diesen teilte sie sich mit einem Dutzend Flöhen und einigen Würmern. Mila hatte anfangs weder einen Silberblick noch schielte sie. Das kam quasi über Nacht.Sie kann trotzdem ganz normal sehen.

Die ersten Tage
Da war sie nun die kleine Mila. Ganz schüchtern und unbeholfen wurden die ersten zwei Tage unter dem Sofa verbracht. Nilo fand es aufregend und spannend, vor allem wenn klein Mila mal hervor kam wurde sie so überschwänglich begrüßt, dass sie dann doch lieber wieder den Rückzug antritt. Aber wie es halt so ist – die Neugier siegte. Also wurde sich ausgiebig beschnuppert, und dann war klar – die beiden haben sich gefunden. Ab dem dritten Tag bei uns also ging nichts mehr ohne den anderen. Zusammen fressen, kuscheln, schlafen und kabbeln stand von nun an auf der Tagesordnung. Wer hier so ganz den Ton angibt, abgesehen von mir natürlich, weiß ich gar nicht so recht. Der Kampf um die Weltherrschaft wird täglich von mir ausgebremst.

P.S.: Noch eine Sache die ich mal erwähnt haben möchte. Mir ist durchaus bewusst, dass Katzen keine Einzelgänger sind! Ich hab hier wohl ein seltenes Beispiel dafür, dass sich auch zwei Typen verschiedener Spezies durchaus verstehen können. Es ist natürlich nicht alltäglich, und sollte auch nicht als Vorbild dienen. Aber hier ist es nun mal so…
Topf und Deckel, Arsch auf Eimer usw. Ihr wisst schon.
Mila wurde ohne Mutter und ohne Geschwister groß gezogen – leider. Nun hat sie zu Nilo, und andersrum, so eine tiefe und enge Bindung das passt schon so. Wir hatten mal einen Kater hier und Mila fand das eher „semigeil“.
Manchmal passieren im Leben Dinge, die nicht der Norm entsprechen. So reicht jetzt mit der Rechtfertigung für Personen die nur schwarz – weiß denken haben.
Ich wünsche jedem weiterhin viel Spaß auf unserer Seite.“

 

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