Mit „Mia“ von Kathrin Münzner möchte ich euch zeigen, wie ich ein Katzenportrait male.
Diese Abfolge lässt sich nur grob auf alle Bilder übertragen, weil jedes Portrait etwas Besonderes ist und mich beim Malen anders lenkt.
Gleich ist immer der Start mit einer Vorzeichnung mit Bleistift auf einen Aquarellblock oder eine Leinwand,  einer anschließenden Grundierung mit Aquarellfarbe und einer erneuten Hervorhebung der wichtigsten Stellen, diesmal mit einem schwarzen Buntstift. Von da an lasse ich mich einfach treiben und male, wozu ich gerade Lust habe. Zum Beispiel male ich als nächstes den Hintergrund oder die Augen oder beginne mit besonderen Fellstrukturen.
Bei Mia entscheide ich, mich schon früh auf die generelle Farbverteilung festzulegen. Erst dann beschäftige ich mich mit den dunklen Partieen des Felles und seiner Struktur. Ganz in dieser Tätigkeit versunken, vergesse ich fast die Augen und male sie recht spät. Denn eigentlich finde ich es schön, wenn die Katze, während ich male, einen Blick hat. Das macht sie für mich lebendig.
Die Vollendung findet das Portrait erst durch die stundenlange, oft auch tagelange Feinarbeit mit Pinseln in der Stärke 0.

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